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E-Bike-Pionier

Bernhard Sprenger arbeitete 50 Jahre bei Bosch. 1983 baute er sein Rad zum E-Bike um und reichte die Idee ein. Bosch lehnte ab. Die Geschichte einer richtigen Erfindung zur falschen Zeit.

Es gibt Personen, die sind echte Pioniere in Sachen Mobilität. Carl Benz zum Beispiel, der 1886 seinen Motorwagen als Patent anmeldete. Oder Werner von Siemens, der einige Jahre zuvor bereits die erste elektrische Straßenbahn konstruierte. Auch Bernhard Sprenger ist so ein Pionier. Nicht so bekannt wie Benz oder von Siemens – aber ein echter Mann der ersten Stunde.

Es war Anfang der 1980er-Jahre, als Sprenger anfing, sich an sein Fahrrad einen Motor zu bauen. Die Begriffe E-Bike und Pedelec waren damals noch genauso unbekannt wie Facebook und Instagram – und Fahrräder wurden ausschließlich mit reiner Muskelkraft bewegt. Drei Jahre später, im Jahr 1983, war es dann so weit: Sprengers selbst gebasteltes E-Bike war startklar. Als Motor diente eine 6-Volt-Lichtmaschine mit 180 Watt Leistung aus einem VW Käfer. Der Antrieb übertrug seine Kraft über ein kleines Rädchen auf das Hinterrad des Gefährts. Als Stromspeicher kam eine handelsübliche Autobatterie mit 36 Amperestunden zum Einsatz.

„Zuerst habe ich es mit einer Motorradbatterie versucht, aber die war nach ein paar Metern schon leer“, schildert Sprenger die ersten Tüftelversuche in Sachen Energiespeicher.

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