Foto: Jürgen Vogel

Jürgen Vogel: „Die Zeit der dicken Eier ist vorbei“

Schauspieler Jürgen Vogel glaubt fest daran, dass uns in 20 Jahren keine Verbrennungsmotoren mehr bewegen. Die Mobilität von morgen sei elektrisch. Bereits heute fährt der Schauspieler oft lieber E-Bike als Auto oder Motorrad.

Er sagt das so einfach. Das ist seine Art. Nicht gestelzt, nicht gekünstelt, nicht das Ergebnis langer Grübelei. So ist er halt, Jürgen Vogel, so wirkt er zumindest, locker raus. Und trotzdem: auf den Punkt. „Die Zeit der dicken Eier ist vorbei“, sagt er und trommelt mit den Fingern auf dem Oberrohr seines schwarzen E-Bikes. „In den Achtzigern, was war da ein Statussymbol? Das war ’ne geile, fette Karre. Das war was. Das war Rock ’n’ Roll. Früher bist du rausgegangen und wolltest ’ne dicke Karre haben, mit so was wolltest du dich zeigen. Heute, wenn du die jüngeren Leute fragst, dann ist denen so was oft scheißegal.“

Das mag erst mal nach einer lapidaren Floskel klingen, einer beiläufg geäußerten Belanglosigkeit. Aber das ist es nicht. Es ist Jürgen Vogels Ausdruck dafür, dass sich doch in den Städten längst ein ganz anderes Lebensgefühl ausbreitet. Und zu dem passt das Fahrrad vielleicht viel besser als Auto, Motorrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel.

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