Foto: www.colourbox.com / Giovanni

New York per Bike erkunden

Die Stadt, die niemals schläft, tritt immer mehr in die Pedale. Auch als Besucher kommt man Brooklyn, Queens und Manhattan nie so nah wie im Sattel. Sogar ohne den wahnwitzigen Fahrstil der Radkuriere.

„On your left“, ruft Sam Polcer, als er mit dem Rad auf der Manhattan Bridge überholen will. Manöver anzukündigen beugt Unfällen vor. Neben den vier Gleisen für die Subway stellten die Brückenbauer dem Autoverkehr sieben Fahrspuren zur Verfügung. Jeweils eine gibt es für Fußgänger und Radfahrer. Die überholte Frau bedankt sich freundlich. Sie hat eines von 12000 CitiBikes ausgeliehen. Der Dank mischt sich mit den Beats der schimmernden Metro Waggons, die durch den gelblichen Maschendraht sichtbar im Stakkato nach Süd und Nord vorbeidröhnen.

Die fünf Minuten über den East River sind Alltag für Polcer. Der 42-Jährige ist Mitglied der Non Profit Organisation Bike New York und fährt seit zehn Jahren mit dem Rad zur Arbeit. Die Vorteile liegen für ihn auf der Hand: Zeit sparen und Leute kennenlernen. Kein Wunder, dass auch das Leihradsystem Citi Bike erfolgreich läuft: Zwölf Dollar kostet das Rad pro Tag. Mit 24 ist man an drei Tagen dabei. Allerdings muss jedes Rad nach 30 Minuten an einer der 750 Stationen gewechselt werden.

Die ganze Geschichte findest Du in KARL #02  – jetzt am Kiosk oder direkt hier in unserem Shop!