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Jetzt Rad fahren – der KARL Fahrrad-Podcast

Jetzt gibt es KARL auch für die Ohren. Hier findest du in Zukunft immer die aktuellen Fahrrad-Podcasts der KARL-Redaktion. In der aktuellen Folge sprechen wir mit Daniel Deparis von Mercedes-Benz  darüber, wie sich die urbane Mobilität entwickeln wird.

Update 30. November 2021 

Wir erzählen dir in unserem Fahrrad-Podcast spannende Geschichten hinter den Geschichten im Magazin. Diskutieren aktuelle Entwicklungen, die uns Radfahrer alle betreffen. Das fängt bei neuen Rad-Modellen an, geht über Innovationen im E-Bike-Bereich bis hin zu Entwicklungen im Bereich der Rad-Infrastruktur. Auch Rad-Politik kann eine Rolle spielen.
Wir laden uns immer wieder Experten in die Redaktion ein, um euch das Lebensgefühl Fahrrad auf unterhaltsame, meinungsstarke Weise näher zu bringen. Wenn ihr uns Feedback, Themenvorschläge oder euch auch selbst in unser Podcast-Studio einladen wollt, schickt uns einfach eine E-Mail an podcast@karl-magazin.de.

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Wie sieht die urbane Mobilität der Zukunft aus, Daniel Deparis?


Daniel Deparis ist Head of Urban Mobility Solutions beim Automobilhersteller Mercedes-Benz – und gleichzeitig begeisterter Fahrradfahrer. Für ihn ist klar: Wenn es um die Mobilität der Zukunft in den Städten geht, dann gibt es nicht die Frage: Auto oder Fahrrad? Sondern immer: Auto und Fahrrad. Plus weitere Optionen wie etwa öffentlicher Personen-Nahverkehr oder sogenannte On-Demand-Shuttles.

Im KARL-Podcast erklärt Daniel Deparis, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit das Zusammenspiel aller Mobilitätsformen optimal funktioniert. Und warum das Thema Spaß bei der Fortbewegung in der City ebenfalls eine große Rolle spielt.

 

Mit dem Tandem auf Konzert-Tour: Wie funktioniert das?


Wenn Musiker auf Tour unterwegs sind, dann oft in großen, abgedunkelten Reisebussen. Nicht so Magdalena und Dan. Die beiden Künstler, die als Duo „Tante Friedl“ auftreten, legen ihre Konzerttouren auf eine ungewöhnliche Weise zurück: mit dem Tandem. Tagsüber treten die beiden in die Pedale, am Abend geht’s auf die Bühne. Dort spielen die Bayerin Magdalena und Dan, der ursprünglich aus dem Großraum New York stammt, einen bunten Folk-Mix mit Einflüssen aus verschiedenen Kulturen.

In diesem Jahr haben sie ihre erste CD herausgebracht. Die heißt passenderweise Tandem. Im KARL-Interview verraten Magdalena und Dan, worin der Reiz liegt, mit dem Tandem von Konzert zu Konzert zu fahren, was sie auf Tour alles dabeihaben und warum sie sich Tante Friedl nennen.

Wird die Eurobike zur urbanen Fahrrad-Show, Stefan Reisinger?


Nach 30 Jahren findet die Eurobike 2021 zum letzten Mal in Friedrichshafen statt, ab 2022 zieht die Fahrradmesse nach Frankfurt. Nicht nur der Standort ändert sich – weg vom beschaulichen Bodensee, hinein in die Metropole am Main. Auch der Charakter der Eurobike hat sich in den vergangenen Jahren geändert. Was 1991 als Messe für die Mountainbike-Szene begann, ist mehr und mehr zu einer Großveranstaltung für urbanes Radfahren geworden.

Im KARL-Podcast blickt Eurobike-Chef Stefan Reisinger auf die Eurobike-Zeit in Friedrichshafen zurück und verrät seine ganz persönlichen Highlights. Aber sein Blick geht auch nach vorne. Er nennt seine Erwartungen und Ziele für den Umzug nach Frankfurt und erklärt, warum die Eurobike am neuen Standort ein Erfolg wird.

Warum braucht man eigentlich eine Rad-Jeans, Marco Lanowy?


Eigentlich besitzt jeder von uns eine Jeans-Hose. Sie sind robust, aber auch bequem und sehen dazu auch noch schick bis sportlich elegant aus. Und wir alle sind mit einer normalen Jeans auch schon mal Fahrrad oder E-Bike gefahren. Das funktioniert. Aber fast jeder von uns Radfahrern hat sich sicher auch schon mal eine Lieblingsjeans ruiniert. Auf dem Fahrrad. Raaaaaatsch. Gerissen. Das war es. Ist die Idee, eine Jeans für Radfahrer zu entwickeln vielleicht gar nicht so weit weg von den täglichen Bedürfnissen der Radfahrer? Darüber – und über vieles mehr – hat Alberto-Geschäftsführer Marco Lanowy mit KARL-Redaktionsleiter Björn Gerteis in dieser Folge unseres Fahrrad-Podcasts gesprochen.

Wie bringt man Menschen das E-Bikefahren bei, Matthias Faber?


Eigentlich erscheint es doch ganz einfach: aufsteigen, losfahren. So lautet die E-Bike-Formel, die jeder kennt. E-Bike fahren gleicht Fahrrad fahren – nur mit eingebautem Rückenwind. Das stimmt auch. Trotzdem kann es sinnvoll sein, ein Fahrsicherheits-Training auf dem E-Bike zu absolvieren. In unserem Fahrrad- und E-Bike-Podcast erklärt Matthias Faber, in welchen Situationen vor allen Neuanfänger oder Umsteiger Probleme haben, auf welche Situationen im Straßenverkehr man sich vorbereiten kann und er verrät auch, wen er alles bei seinen Kursen begrüßen darf. Weitere Informationen zu Matthias Faber und seiner Firma Eriderz findest du unter www.eriderz.com

Warum bekommen sich Auto- und Radfahrer so oft in die Haare?


Es ist eng auf Deutschlands Straßen. Autos, Laster, Busse, Fußgänger, Roller und immer mehr E-Bike- und Radfahrer teilen die knappe Ressource Verkehrsfläche unter sich auf. Und streiten mitunter darüber. Vor allem wird Fahrrad- und Autofahrern ein mitunter nagespanntes Verhältnis attestiert. Zeit für einen runden Tisch! Für unseren Fahrrad-Podcast haben wir eine Vertreter der Auto- (Martin Ehrenfeuchter, Redakteur AUTO MOTOR UND SPORT) und einen der Rad-Fraktion (Moritz Pfeiffer, Redakteur ROADBIKE) an einen Tisch gesetzt – zum freien Meinungsaustausch. Als Vermittler gesellt sich noch der Verkehrspsychologe Dr. Oliver Monschau (Leiter Begutachtungsstelle für Fahreignung DEKRA) in die Runde. Was können wir festhalten? Es geht um gegenseitige Rücksicht und Respekt im Verkehr – nur ist das nicht immer ganz so einfach …

Wie gründet man ein Bike-Startup, Frau Baum?


Alexandra Baum und ihr Team haben mit Raijn eine Kombination aus Regenjacke und Overall erfolgreich auf den Markt gebracht. Die Raijn verwandelt sich in weniger als einer Minute von einem Regenparka zum Overall – und nimmt Radfahrerinnen und Radfahrern so auch die letzten Ausreden das Bike stehen zu lassen, wenn’s draußen mal wieder regnet. Das Raijn-Projekt war nicht das erste Startup von Alexandra Baum. Wenige Jahre zuvor hat die Leipzigerin bereits das textile Fahrradschloss Texlock gelauncht.

Im KARL-Redakteur Holger Schwarz verrät Baum, wo die größten Hürden bei einem Startup-Projekt liegen, wie sie bei der Gründung von Raijn vom Vorgänger-Produkt Texlock profitiert hat und welche nützlichen Teile für Radfahrer sie und ihr Team in Zukunft noch entwickeln wollen.

Hast du Fahrräder im Bauch, Oli.P?


Mit Flugzeuge im Bauch hatte Sänger, Moderator und Schauspieler Oli.P in den 90ern seinen größten Hit. Und auf dem Fahrrad das erste Mal ein echtes Freiheitsgefühl. Als Kind. In dieser Folge unseres Fahrrad-Podcasts lernst Du eine neue Seite von Oli.P kennen: den Fahrrad-Fan. In seinem „Schuppen“ hat er Bikes für jeden Einsatzzweck. Das fängt beim Klapprad an und hört bei seiner neuesten Errungenschaft, zwei Bambusrädern auf. Wenn wir ihm im Gespräch mit KARL-Redaktionsleiter Björn Gerteis zuhören, dann bekommen wir den Eindruck, dass es nicht seine letzten Räder waren.

Außerdem erzählt das Oli.P über die Herausforderungen des vergangenen Corona-Jahres, warum er in seiner neuen Heimatstadt Berlin noch nicht so richtig als Radfahrer angekommen ist und warum es von ihm wahrscheinlich keinen Fahrrad-Song geben wird. Und natürlich noch viel, viel mehr.

1000000 E-Bike-Antriebe von Brose, war das erst der Anfang, Herr Leicht?


Im März knallten in Berlin bei Antriebshersteller Brose die Korken. Eine Million E-Bike-Antriebe sind mittlerweile vom Band gelaufen. Ein Meilenstein. Im Fahrrad-Podcast spricht Broses E-Bike-Chef Thomas Leicht natürlich auch über dieses Jubiläum und die Geschichte von Brose im E-Bike-Markt. Der promovierte Ingenieur wagt aber auch einen Ausblick auf die kommenden Jahre. Wie geht es mit dem E-Bike-Boom weiter? Welchen Herausforderungen muss sich die Branche stellen? Welche Chancen liegen noch auf der Straße? Thomas Leicht gewährt auch einen kurzen Blick in die Innovationsschublade und macht Lust auf die Produkte und Produkterweiterungen, auf die sich E-Biker in den kommenden Jahren freuen können.

Im Gespräch mit KARL-Redaktionsleiter Björn Gerteis bezieht Thomas Leicht auch klar Stellung zu Themen wie Nachhaltigkeit – wie grün sind E-Bikes eigentlich? – und zu den Rufen noch einer Helm- und Versicherungspflicht für E-Bikes, die Fahrerinnen und Fahrer bis 25 km/h unterstützen.

Wie sieht eine moderne E-Bike-Versicherung aus, Herr Wiest?


Gregor Wiest arbeitet als Head of Innovation & Digital Transformation bei der ERGO-Versicherung. In unserem Fahrrad-Podcast lässt er uns an seiner täglichen Arbeit teilhaben und erklärt, wie eine moderne Fahrrad- und E-Bike-Versicherung aussehen kann und muss. Und warum neue Gadgets direkten Einfluss auf den Versicherungsbeitrag haben können.

Die Dynamik, die sich im Fahrrad- und vor allem E-Bike-Markt beobachten lässt, hat direkten Einfluss auf die Versicherungsprodukte auf dem Markt. Gregor Wiest sagt: „Mobilität verändert sich. Und immer wenn sich Verhalten ändert, dann verändert sich auch das Risiko.“

Werden Fahrräder und E-Bikes dieses Jahr knapp?


Leere Lager, kaufwillige Kunden, lange Lieferzeiten. Fahrräder und E-Bikes haben sich zu Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland sehr schnell Nudeln, Mehl und Toilettenpapier als Objekte der Begierde abgelöst. Rauf aufs Rad lautete und lautet die Devise vieler Menschen in der Virus-Krise. Entspannung, Bewegung, Mobilität – all das bieten Fahrräder und E-Bikes. Das Resultat des Booms: Der Zweirad-Industrie-Verband vermeldete für das Jahr 2020 Rekordzahlen. Ein wahrer Run auf Räder setzte ein. Und auf einmal waren die Lager leer.

Das hat viele Hintergründe. Durch die Pandemie brachen Lieferketten zusammen, Zulieferer aus Asien mussten die Produktion aussetzen, die Logistikketten funktionierten und funktionieren nicht mehr wie geplant. Die georderten Stückzahlen waren zwar schon hoch, aber der immensen Nachfrage dann doch nicht angemessen. Die Folgen des Booms und der Pandemie spürt man heute noch und wird sie auch noch länger im Fahrrad-Alltag bemerken. Ein Fahrrad-Podcast über Lieferketten, gewaltige Nachfrage, Logistik und Preissteigerungen. Und vor allem über die Frage: Werden Fahrräder und E-Bikes dieses Jahr knapp?

Warum fahren Sie ein Bonanzarad, MC Bruddaal?


In seinen Videos „Du bisch mei Numer One“ und „En Stuttgart isch Feinstaubalarm“ düst MC Bruddaal mit Schlappohrmütze, Fliegersonnenbrille und Brezelkette auf einem Bonanzarad quer durch die Stuttgarter City. Dass sich der Schwaben-Rapper in das Kultrad mit Bananensattel und markantem 3-Gang-Schalthebel verliebt hat, liegt vor allem an seinem schwedischen Onkel, wie er uns im KARL-Podcast erzählt.
Außerdem verrät Fahrradfan Henrik Brislow, der sich hinter MC Bruddaal verbirgt, welche Fahrräder noch zu seinem Fuhrparkt zählen – und welches Rad er sich unbedingt kaufen will. Einfach mal reinhören! Ach ja: Auch wenn unser Kollege Holger Schwarz, der das Interview mit MC Bruddaal geführt hat, auch Schwabe ist – den Podcast verstehen auch Nicht-Schwaben.

Worauf muss ich beim E-Bike-Kauf achten?


E-Bike, E-Bike, E-Bike! An der neuen Lust am Radfahren kommen wir einfach nicht mehr vorbei. Aber das ist auch gut so. Das Fahrrad mit Elektromotor verleiht dem Individualverkehr auf zwei Rädern Flügel. Der E-Bike-Boom zeigt sich für jeden sehr deutlich, wenn man sich einfach nur in den deutschen Großstädten umschaut. E-Bikes soweit das Auge reicht. Und der Trend bleibt ungebrochen. Die Nachfrage rangiert auf konstant hohem Niveau und der Run auf die neuen Räder aus dem Modelljahr 2021 steht kurz bevor. Aber worauf muss ich beim E-Bike-Kauf wirklich achten? Welche unterschiedlichen Kategorien gibt es? Was muss ich über Motoren und Akkus wissen? Wie teuer ist ein E-Bike eigentlich? Über diese und viele weitere Punkte unterhalten sich in dieser Folge des Podcasts Georg Zeppin, KARL-Redakteur und E-Bike-Experte und Björn Gerteis, Redaktionsleiter des KARL-Magazins.

Herr Litzenburger, wie läuft das eigentlich mit der Verkehrskultur?


Jörg Litzenburger arbeitet als Präventionsbeauftragter beim Landratsamt Böbling. Neben Gewalt- und Suchprävention gehört zu seinen Aufgaben auch die Verkehrsprävention. Litzenburger, der Erfinder des renommierten Motorrad-Events Glemseck 101, schwärmt für Fahrräder, für die Vielfalt, die sich auf zwei Rädern erleben lässt. Genau diese Vielfalt möchte er mit einem neuen Fahrrad-Event auf die Straße bringen, genauer gesagt in die Böblinger Innenstadt. Welches Konzept er mit dem Bicycle Day verfolgt, wen er alles ansprechen möchte, welche Highlights er plant – darüber spricht er mit KARL-Redaktionsleiter Björn Gerteis in dieser Folge des Podcasts.

Georg Zeppin, wie teuer muss eigentlich ein Fahrrad sein?


Georg Zeppin, neues Redaktionsmitglied im KARL-Team, lebt das Thema Fahrrad. Ein Rad, das Georg nicht kennt, gibt es quasi nicht. Doch ab wann kann man eigentlich von einem guten Fahrrad sprechen? Wie viel Geld muss man investieren, damit man nicht nur ein Fahrrad erwirbt, sondern damit auch Spaß haben kann?

Dieser Frage sind wir nicht nur in der KARL-Ausgabe 2/20 nachgegangen, sondern auch in diesem Podcast. Wie viel Rad bekommt man eigentlich für 300, 500 oder 700 Euro? Welche Schwachstellen muss man in Kauf nehmen? Gerade in diesen Preisklassen. Oder sind es gar Schwächen, die man durchaus in Kauf nehmen kann – und gegebenenfalls später nachbessert.

Wasilis von Rauch, was macht ein Fahrrad-Lobbyist?


Lobbyarbeit fürs Rad: Wasilis von Rauch ist Geschäftsführer des neuen Verbands Bundesverband Zukunft Fahrrad (BVZF). Der ehemalige Bundesvorstand des VCD baut den Verband in Berlin mit zwei Kollegen auf. Sein Wunsch: „Das Fahrrad muss Chefsache werden.“

Mit Kanzlerin Angela Merkel möchte er gerne noch übers Rad sprechen. Über seine weiteren Ziele und vieles mehr spricht Wasilis im Podcast.

Bitte entschuldigt die nicht immer perfekte Tonqualität. Wir haben das Gespräch am Telefon geführt.

Frenz Tepe, was haben Sie mit dem E-Bike noch alles vor?


Franz Tepe ist Marketing-Chef der ZEG. Um das Kernthema E-Bike und Fahrrad baut er bei der Kölner Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft eine Vielzahl an spannenden neuen Geschäftsfeldern auf.

Die Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft in Köln ist mit über 1000 Mitgliedsfirmen Europas größter Zweirad-Fachhandelsverband. Unter dem Dach der ZEG entstanden in den letzten Jahr aber auch immer neue Ideen rund um das Kerngeschäft Fahrrad- und E-Bike-Verkauf.

Franz Tepe, Marketing-Chef der ZEG und einer der Geschäftsführer der Leasing-Sparte Eurorad, ist der Treiber der Neuentwicklungen. Im Gespräch mit KARL erzählt er über die neusten Projekte wie zum Beispiel Sharea, aber auch über eine Studie der ZEG mit der medizinischen Hochschule Hannover, die die gesundheitlichen Benefits von E-Bikes beweisen soll. Und im nächsten Schritt vielleicht sogar die Förderung von Elektro-Fahrrädern durch Krankenkasse ermöglichen soll.franz

Roman Arnold: Ich wollte der Michael Dell der Fahrrad-Branche werden


„Ich wollte der Michael Dell der Fahrrad-Branche werden“, sagt Roman Arnold, CEO und Gründe von Canyon, in unserem Gespräch im Canyon-Headquarter in Koblenz.

Wie Dell wollte Arnold seine Produkte – sportliche Fahrräder – direkt an den Kunden schicken. Ohne die Zwischeninstanz Handel. Alles begann mit einem blauen Autoanhänger, aus dem Arnold und sein Vater auf Wettkämpfen Zubehör für Rennradfahrer verkauften. Heute ist Canyon ein international tätiges Unternehmen und einer der wichtigsten Hersteller von Rennrädern, Mountainbike, Triathlon-, Fitness- und Urban-Rädern. .

Im Gespräch mit KARL-Redaktionsleiter Björn Gerteis blickt Arnold unter anderem auf die Anfänge Canyons zurück, erzählt aus seiner Jugend, warum er vom Fußballer zum Radfahrer „umschulte“ und wagt einen Ausblick auf die Zukunft des Fahrrads.

In dieser Folge des KARL-Podcasts lernt Ihr den Menschen Roman Arnold kennen. Wie er tickt, was ihn bewegt, was ihm sein Canyon, aber auch das Fahrrad allgemein bedeutet.

Feedback zu dieser Folge, allgemeine Themenideen und auch sonst alles, was Euch bewegt könnt ihr an die E-Mail-Adresse podcast@karl-magazin.de schicken.

Wem gehört die Straße, Herr Minister Hermann?


Einst Autoland, bald Fahrradland? Quo vadis, Baden-Württemberg? Der KARL-Podcast war zu Gast im Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg und konnte sich dort mit Verkehrsminister Winfried Hermann unterhalten. KARL-Redaktionsleiter Björn Gerteis hatte die Gelegenheit ein ausführliches Gespräch mit dem Grünen-Politiker zu führen.

Winfried Hermann, selbst begeisterter Radfahrer, leitet bereits in der zweiten Legislaturperiode das Verkehrsministerium im Kabinett Kretschmann. Der Grünen-Politiker war davor von 2009 bis 2011 Vorsitzender des Ausschusses Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie sportpolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion.
Im Unterschied zu anderen Bundesländern leistet sich Baden-Württemberg ein reines Verkehrsministerium, ohne Kombination mit anderen Fachbereichen. In Bayern zum Beispiel sind die Themen Wohnen, Bau und Verkehr gebündelt. Vorteil für Baden-Württemberg: das Thema Mobilität kann und wird mit Nachdruck verfolgt, steht im Fokus. Baden-Württemberg hat sich zum Ziel gesetzt, Wegbereiter einer modernen, nachhaltigen Mobilität der Zukunft zu werden.

Das Fahrrad, in seiner motorisierten und nicht motorisierten Form, spielt in den Plänen des Verkehrsministeriums eine wichtige Rolle. Wir haben uns mit Winfried Hermann über viele Themenkomplexe unterhalten:

  • Mobilitätswandel: Rauf aufs Rad, Autos raus aus der Stadt. Wie gelingt der Mobilitätswandel und alle machen mit?
  • Verkehrskultur: Wem gehört die Straße?
  • E-Bike-Boom: Alles grün, alles gut? Welche neuen Probleme drohen, wenn immer mehr Leute auf das Elektro-Zweirad umsteigen – und keiner so richtig darauf reagiert.

Der Podcast wurde am 13. Januar im 6. Stock des Verkehrsministeriums in Stuttgart aufgezeichnet.

Sonderausgabe: Hackerangriff bei Canyon – alle Hintergründe


Fahrradhersteller Canyon wurde am 27. Dezember 2019 Opfer eine Cyber-Angriffs. Als Mitarbeiter nach den Weihnachtstagen die Maschinen wieder hochfahren wollten, waren alle IT-Systeme nicht mehr erreichbar. Die Firma stand still. Nichts ging mehr. Ausnahmezustand in Koblenz. Mitarbeiter müssen ihren Urlaub abbrechen, ein Krisenstab wird gebildet, externe IT-Spezialisten unterstützen Canyon. Doch wie sieht es nach den schwierigen Anfangsstunden aktuell bei Canyon aus? Können Kunden Räder bestellen? Können diese ausgeliefert werden? Weiß man inzwischen, wer hinter der Cyber-Attacke steckt? Was müssen Kunden beachten, die in den vergangenen Wochen Räder bei Canyon bestellt haben? Wurden Kundendaten gestohlen? Wann kehrt so etwas wie Regelbetrieb zurück? Diese und viele weitere Fragen stellte KARL mit Thorsten Lewandowski, Canyons Global Communication Manager, in dieser Sonderausgabe des KARL Podcasts.

Folge 4: Mit dem Rad zur Arbeit pendeln – so wird der Arbeitsweg zur Fitness-Tour


Volle Bahnen, Ampel-Stau, CO2-Scham? Radfahrer wissen genau, was dagegen zu tun ist: Sie schwingen sich aufs Rad! KARL-Redakteur Holger Schwarz pendelt oft viele Kilometer mit dem E-Bike zur Arbeit, nutzt aber auch flexible Kombinationen aus Sharing-Bikes und öffentlichen Verkehrsmitteln. Er diskutiert in dieser Folge Freud und Leid des Rad-Pendlers mit Kollegen unserer anderen Radmagazine und gibt dabei auch jede Menge Tipps, wie Rad-Pendeln richtig Spaß macht.

Folge 3: Fahrrad gegen Auto, Auto gegen Fahrrad? Das muss nicht sein


Autofahrer und Radfahrer haben bisweilen unterschiedliche Auffassungen über das Geschehen auf der Straße und das Verhalten des jeweiligen anderen. Was viele vergessen: Eigentlich sind wir alle alles – zumindest die meisten. An einem Tag sitzen wir hinter dem Steuer, am nächsten Tag im Sattel. Der Perspektivwechsel fällt aber oft sehr schwer. Jörn Thomas, Autor beim Magazin AUTO MOTOR UND SPORT, fällt er leicht. Er kennt beide Seiten. Und liebt beide Seiten. Er kann mitreißend für das Auto sprechen und euphorisch übers Radfahren und die Faszination E-Bike reden. In der aktuellen Podcast-Folge diskutiert er mit KARL-Redaktionsleiter Björn Gerteis über Sicherheit im Straßenverkehr, die Gefahr des Multi-Taskings hinterm Steuer und erklärt, warum der Fahrspaß mit einem E-Auto mindestens so hoch ist wie bei einem Verbrenner. Vor allem erklärt Jörn Thomas aber, wie er als Vollblut-Auto- und Motorrad-Fahrer seine Leidenschaft erst zum Fahrrad, später zum E-Bike entdeckt hat. Wer sich diese Folge anhört, versteht das Spannungsfeld zwischen Auto und (Elektro-)Fahrrad besser. Und bekommt eine Idee, wie ein Miteinander statt ein Gegeneinander im Verkehr gelingen kann.

Folge 2: Radfahren ist geil! Prinzen-Frontmann Sebastian Krumbiegel im Interview


Für KARL-Redakteur Holger Schwarz war dieses Interview eine Reise in seine Jugend:

Jeder Popel fährt nen Opel
Jeder Affe fährt nen Ford
Jeder Blödmann fährt nen Porsche
Jeder Arsch nen Audi Sport
Jeder Spinner fährt nen Manta
Jeder Dödel Jaguar
Nur Genießer fahren Fahrrad und sind immer schneller da

Ohrwurm erfolgreich gesetzt? „Mein Fahrrad“ von den Prinzen lief nicht nur im Discman von Kollegen Schwarz, sondern später dann auch mal für eine Zeit als Warteschleifen-Melodie bei einer großen deutschen Rad-Firma. Sebastian Krumbiegel verrät im Podcast-Interview, ob die Prinzen den Song immer noch aufführen, warum er Fahrrad fahren geil findet und wie man noch mehr Fahrräder auf die Straßen bekommen kann.

Und immer dran denken:

Nur Genießer fahren Fahrrad und sind immer schneller da.

Folge 1: Velotopia, Joko und die große Helm-Frage


In unserer Premieren-Folge unterhalten sich KARL-Redaktionsleiter Björn Gerteis und KARL-Autor Felix Böhlken über Velotopia, Joko und versuchen eine Antwort auf die große Helmfrage zu finden. Vor allem beim Thema Velotopia liegt die Antwort nicht direkt auf der Hand: Wie soll die perfekte Fahrradstadt aussehen? Felix hat sich mit vielen Experten zu diesem Thema unterhalten und hat ein ziemlich konkretes Bild dieser Utopie gezeichnet. Doch wird diese jemals Wirklichkeit?

TV-Star und Investor Joko Winterscheidt engagiert sich jetzt im E-Bike-Business. Seine Marke: Sushi Bikes. Warum er sich in die Unter-1000-Euro-Räder verliebt hat, welche Ziele er mit Gründer Andy Weinzierl hat, verrät er im Interview im Heft. Im Podcast erfährst du noch mehr Hintergründe.

Und dann steht da noch die Frage aller Fragen im Raum. Helm – ja oder nein? Für die KARL-Redaktion gibt es nur eine Antwort: immer mit. Aber am Ende muss das immer noch jeder für sich selbst entscheiden.