Foto: (c) SUSHI Bikes/Dario Suppan

Sushi Bikes: Das sind die neuen Joko-Räder

TV-Star Joko Winterscheidt investiert in die E-Bike-Marke Sushi Bikes. Zusammen mit Gründer Andy Weinzierl will er E-Mobilität von zwei Rädern für jeden erschwinglich machen. Im Interview in KARL 3/19 (hier kaufen) sprechen beiden über ihre Idee, ihre Ziele, ihre gemeinsame Leidenschaft. Hier stellt KARL euch die Sushi Bikes vor.

Mittlerweile gibt es zwei Modell-Linien bei Sushi: Maki und California Roll, jeweils in zwei Farbvarianten. Unabhängig vom Modell kosten die Bikes jeweils 999 Euro und können unter www.sushi-bikes.com vorbestellt werden.

Warum können Winterscheidt und Weinzierl die Räder so günstig – für E-Bike-Verhältnisse – anbieten? Ganz einfach: Die Philosophie lautet reduced to the max. Eine Gangschaltung? Gibt es nicht. Sushi setzt auf Singlespeed. Hydraulische Scheibenbremsen? Gibt es nicht. Sushi setzt auf mechanische Scheibenbremsen. Einen großen Akku? Gibt es nicht. Mit 125 Wattstunden geht es auf die Reise. All diese Features drücken zum einen den Preis, machen aber auch deutlich, an wen sich Sushi mit den E-Bikes richtet.

SUSHI Bikes/Dario Suppan

Dazu erklärt Andy Weinzierl: „„Der E-Bike-Markt boomt gewaltig und trotzdem konnte ich mich in dem Angebot nicht wiederfinden. Ich wollte ein E-Bike, das gut aussieht, eine handliche Batterie hat und unter 1.000 Euro kostet. Sushi ist auf die Bedürfnisse meiner Generation und die heutigen Ansprüche an urbane Mobilität zugeschnitten.“

Der urbane Radfahrer sollte mit den Sushi-Bikes durchaus auch klar kommen. Die Strecken innerhalb der Stadtgrenzen halten sich in einem überschaubaren Rahmen, so dass die Akku-Kapazität kein Show-Stopper sein sollte. Wer allerdings steile Rampen zu meistern hat, könnte mit nur einem Gang trotz Motorunterstützung schnell ans Limit stoßen.

Allerdings spielen die Sushi Bikes in puncto Gewicht in der E-Bike-Spitzenklasse. 15 Kilogramm bringen die Bikes auf die Waage, lassen sich so locker ins Büro oder in den Fahrradkeller tragen. Auch der Akku ist aufgrund der geringen Kapazität ein echtes Leichtgewicht (800 Gramm).

Das Sushi Maki M2 Foto: SUSHI Bikes/Dario Suppan

Die technischen Daten
des Maki M1 und M2

Motor 24 V / 200 W
Akku 24 V / 5,2 Ah
Energie 125 Wh
Sensoren Pedal Assist Sensor
Display APT, LED, 3 Unterstützungsmodi
Rahmen Alu, Rahmenhöhe 50 cm, 55 cm und 60 cm
Gabel Stahl
Bremsen Tektro M280 Scheibenbremsen (mechanisch)
Felgen Power, 700C, 28 Zoll, 36 H Tiefbett
Reifen Kenda, K-193, 700 x 28C
Lenker Promax flatbar, Aluminium, Lenkerbreite 580 mm
Vorbau Promax, Aluminium, 80 mm
Steuersatz Neco (H852)
Sattelstütze Zoom off-set post, Aluminium, 27,2 x 300 mm
Antrieb Prowheel 46 Zähne x 170 mm, hinten 18 Zähne
Kette KMC, Z410
Max. Geschwindigkeit 25 km/h
Reichweite 30 – 60 km
Ladezeit 3,5 h
Maximale Zuladung 110 kg
Gesamtgewicht 15 kg
Garantie 12 Monate (inkl. Akku und Motor)
Ladekabel ABT AC110 V-240 V, 47-63 Hz

(alle Angaben sind Herstellerangaben)

Sushi Bikes California Roll C2

Die technischen Daten des
California Roll C1 und C2

Motor 24 V / 200 W
Akku 24 V / 5,2 Ah
Energie 125 Wh
Sensoren Pedal Assist Sensor
Display APT, LED, 3 Unterstützungsmodi
Rahmen Alu, Rahmenhöhe 50 cm
Gabel Stahl
Bremsen Tektro M280 Scheibenbremsen (mechanisch)
Felgen Power, 700C, 28 Zoll, 36 H Tiefbett
Reifen Kenda, K-193, 700 x 28C
Lenker Promax flatbar, Aluminium, Lenkerbreite 550 mm
Vorbau Promax, Aluminium, 80 mm
Steuersatz Neco (H852)
Sattelstütze Zoom off-set post, Aluminium, 27,2 x 300 mm
Antrieb Prowheel 46 Zähne x 170 mm, hinten 18 Zähne
Kette KMC, Z410
Max. Geschwindigkeit 25 km/h
Reichweite 30 – 60 km
Ladezeit 3,5 h
Maximale Zuladung 110 kg
Gesamtgewicht 16 kg
Garantie 12 Monate (inkl. Akku und Motor)
Ladekabel ABT AC110 V-240 V, 47-63 Hz

(alle Angaben sind Herstellerangaben)