Warum KARL?

Er lächelt zufrieden. Vielleicht sogar ein wenig verschmitzt. Vor allem aber sieht er aus, als ob er mit sich im Reinen ist, so, als ob er wüsste, dass seine Idee mehr war als ein Geistesblitz: nämlich eine Revolution.

Karl von Drais, der Freiherr, der 1851 in Karlsruhe gestorben ist, hat eine Bewegung ins Leben gerufen. Eine Bewegung auf zwei Rädern, die im Jahr 2017 von der ganzen Welt gefeiert wurde. 200 Jahre Laufrad, 200 Jahre Fahrrad – Karl, Karl, Karl. Er lebe hoch!

„Zweckloses Kinderspielzeug.“ – „Die ganze Maschine ist auf Lächerlichkeit angelegt.“ Karl von Drais musste sich einiges anhören zu seiner Laufmaschine. Vielleicht kam seine Idee zu früh, vielleicht machte das Gefährt Angst. Es wurden damals sogar Fahrverbote für die draissche Erfindung ausgesprochen. In London und Mannheim lief für die zwei Räder eine Zeit lang nichts mehr. Ist nur der genial, der Genialität erkennt? Eine schwierige Frage.

Klar ist: Karls Erfindung war, ist und bleibt genial. Sicher würde Drais heute ähnlich verschmitzt, vielleicht sogar ein wenig schadenfroh wie auf dem Porträt aus dem Jahr 1820 lächeln, wenn er hören würde, dass man heute Fahrverbote in Städten für Autos diskutiert – und umsetzt. Das Automobil hatte die erste große Boomphase des Fahrrads zu Beginn des 20. Jahrhunderts abgelöst. Geschichte wiederholt sich. Im Falle des Fahrrads aber nur einmal. Dem Fahrrad gehört die Zukunft, es ist moderner und angesagter denn je.

Dem Fahrrad gehört die Zukunft, es ist moderner und angesagter denn je.

Dafür sorgen nicht zuletzt auch E-Bikes, die immer beliebter werden und aus der urbanen Mobilität nicht mehr wegzudenken sind. Die Fahrräder 2.0 haben es geschafft, der Erfindung von Karl von Drais die Öffentlichkeit zu verschaffen, die sie seit 200 Jahren verdient – und nicht nur im Jubiläumsjahr.

Dass das Fahrrad auch in Zukunft weiter im Gespräch bleibt, dafür sorgt KARL jetzt selbst. Als Magazin. Für Radfahrer. Und für alle, die Radfahrer werden möchten. KARL will begeistern, motivieren und begleiten. Steigen Sie um. Wir sagen zusammen: Danke, Karl!